Wintereinbruch: Der STED ist nun im "Vollbetrieb"

220 Fahrzeuge stehen bereit, 30.000 Tonnen Streusalz auf Lager.

Der Wintereinbruch hält auch die Meisterei Gußwerk auf Trab. © A16/STED
Der Wintereinbruch hält auch die Meisterei Gußwerk auf Trab.
© A16/STED

In der vergangenen Nacht wurde aufgrund der Wetterprognose Schnee erwartet, gekommen ist vorerst Regen. Seit den späten Abendstunden waren vor allem in der Obersteiermark die Straßenmeistereien im Einsatz, um gegen die Glätte durch gefrierenden Regen zu kämpfen. Inzwischen kommen aber bereits die ca. drei Meter breiten Schneepflüge zum Einsatz, um die Fahrbahnen vom Schnee zu räumen. Medien werden aktuell über die sich rasch ändernden Entwicklungen aus den Regionen, über Schneekettenpflicht und eventuelle Sperren informiert.

„Mit dem Wetterumschwung hat der Straßenerhaltungsdienst steiermarkweit den Vollbetrieb gestartet. Damit werden nicht nur Wetterprognosen oder Kamerabilder beobachtet. Es wird das gesamte Straßennetz zweimal täglich kontrolliert und bei Glättegefahr wird gestreut. Für die gut 5.100 Kilometer Landesstraßen stehen 220 Winterdienstfahrzeuge, die mit Schneepflügen und Streugeräten ausgestattet sind, bereit. Über die gesamte Steiermark verteilt sind rund 30.000 Tonnen Streusalz auf Lager", so Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang, der sich bei den steirischen STED-MitarbeiterInnen für ihren großartigen Einsatz bedankt.

Übrigens: Würde man alle Schneepflüge nebeneinander aufstellen, würde sich eine Gesamträumbreite von ca. 700 Metern ergeben. Alle Streugeräte auf einmal gefüllt bedeuten mehr als 800 Tonnen Salz. Diese Menge entspricht ca. 9 Millionen herkömmlicher Salzstreuer, die in den Küchen verwendet werden.

STED-Chef Franz Zenz: „Die Abläufe und Vorbereitungen für den Winterdienst erfolgen nach ISO-zertifiziertem Qualitätsmanagement. Damit wird sichergestellt, dass nicht nur die MitarbeiterInnen motiviert und geschult zu jeder Tages- und Nachtzeit bereitstehen, sondern dass auch alle LKW und Maschinen funktionieren. Bei dem in den letzten 24 Stunden flächendeckenden Start des Winterdienstes hat sich die sorgfältige Vorbereitung wieder einmal bezahlt gemacht."

26. November 2021

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